Die steuerliche Betriebsprüfung
 

III. Kreditinstitut muss auf ein gekündigtes Girokonto überwiesene unberechtigte Steuererstattung nicht zurückerstatten

Ein Kreditinstitut ist auch dann nur Zahlstelle und nicht zur Rückzahlung des vom FA auf ein vom Steuerpflichtigen angegebenen Girokonto überwiesenen Betrags verpflichtet, wenn es den Betrag auf ein bereits gekündigtes, aber noch nicht abgerechnetes Girokonto verbucht und nach Rechnungsabschluss an den früheren Kontoinhaber bzw. dessen Insolvenzverwalter ausgezahlt hat (Abgrenzung zu den Beschlüssen vom 28. Januar 2004 VII B 139/03, BFH/NV 2004, 762, und vom 6. Juni 2003 VII B 262/02, BFH/NV 2003, 1532).

AO § 37 Abs. 2; BGB § 812 Abs. 1, § 676f, § 667.

BFH-Urteil vom 10.11.2009 – VII R 6/09

DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-789X.2010.03.08
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ISSN: 1868-789X
Ausgabe / Jahr: 3 / 2010
Veröffentlicht: 2010-03-08

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